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16.10.2018 - Gutes Hören ist Grundvoraussetzung für den Lernerfolg

Ihr Pro Akustiker rät zu regelmäßigen Hörtests auch für Schulkinder und Jugendliche.

Zum Beginn eines neuen Schuljahres rücken die zurückliegenden Lernleistungen des Nachwuchses in vielen Familien in den Mittelpunkt des Interesses. Nicht immer wurden die Erwartungen erfüllt. Mit elterlicher Unterstützung bei den Hausaufgaben oder mit Nachhilfeunterricht wird dann versucht gegenzusteuern, damit die Schüler im Unterricht nicht den Anschluss verlieren. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass es Kindern schwerfällt, sich am Unterricht zu beteiligen und in der Schule mitzuhalten. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben. Neben emotionalen und verhaltensbezogenen Entwicklungsstörungen, bleibt eine mögliche Ursache jedoch häufig unerkannt: Die Hörleistung des betreffenden Kindes kann gemindert sein. Aufgrund einer möglichen Hörschwäche hat es dann enorme Probleme, dem Unterricht zu folgen. Die Lernleistungen leiden umso mehr, je länger dieser Zustand andauert und nichts unternommen wird.

Bereits im vorschulischen Alter ist gutes Hören Grundvoraussetzung für eine ungehinderte Lernentwicklung. Die Herausbildung der sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten ist von Geburt an eng mit dem gut funktionierenden Hörsinn verbunden. Hört ein Kind nicht gut, bleibt es auf vielen Entwicklungsfeldern hinter den Gleichaltrigen zurück. In der Schule wirken sich diese Defizite nachteilig aus, wenn es darum geht, die Lehrer gut zu hören und zu verstehen. Hinzu kommt eine häufig ungünstige Raumakustik in vielen Klassenräumen, die Konzentration und Verständigung von Lehrern und Schülern zu einer permanenten Herausforderung machen kann.

Ebenso wichtig ist es außerdem, dass sich Kinder im Unterricht an Lernspielen, Fragerunden, Gruppenarbeiten und Diskussionen beteiligen und mit eigenen Beiträgen zu Wort melden. Aber gerade in diesen komplexen, vielstimmigen Hörsituationen haben es junge Menschen mit unerkannter Hörschwäche besonders schwer, am Geschehen teilzunehmen, da sie das Gesagte häufig nur lückenhaft erfassen und verarbeiten können. Aufgrund der fehlenden Hörinformationen schweifen die Gedanken ab und die Konzentration leidet. Nicht selten werden mangelnde Aufmerksamkeit und fehlende Beteiligung am Unterricht mit schlechter Leistung gleichgesetzt. Häufig ziehen sich die betroffenen Kinder dann zurück und werden im Klassenverbund unter Umständen zunehmend isoliert. Entsprechende Zeugnisbeurteilungen sind die Folge.

Vermeiden lassen sich diese Fehlentwicklungen durch rechtzeitige und regelmäßige Hörtests. Während bei den Klein- und Vorschulkindern durch die Regeluntersuchungen (Neugeborenenhörscreening, Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt, schulärztliche Untersuchung) der Hörstatus regelmäßig kontrolliert wird, gerät bei Schulkindern und Jugendlichen die routinemäßige Überprüfung der persönlichen Hörleistung schnell aus dem gesundheitlichen Blickfeld, was später auch für viele Erwachsene zutrifft. Das Gehör kann in jedem Alter durch Infektionskrankheiten, übermäßige Schalleinwirkung oder andere Einflüsse geschädigt werden. Gerade die anfangs leichten Beeinträchtigungen bleiben meistens unbemerkt, da sie zunächst kompensiert und durch Gewöhnungseffekte verdeckt werden. Dennoch wirken sie sich zunehmend negativ auf das Konzentrations- und Auffassungsvermögen aus.

Regelmäßige Überprüfungen des Gehörs, die von Hörakustikern kostenlos durchgeführt werden, sollten grundsätzlich zur persönlichen gesundheitlichen Vorsorge zählen, um negative Auswirkungen auf die Lernleistungen von vornherein auszuschließen. Wird eine Hörminderung festgestellt, lässt sich diese durch die Anpassung auch spezieller kindgerechter Hörsysteme ausgleichen. Hörgeräte verbessern insbesondere das Sprachverstehen, so dass Lern- und Entwicklungshemmnisse in diesem Zusammenhang erst gar nicht auftreten.

Quelle: Fördergemeinschaft Gutes Hören GmbH

 

  • 31.10.2018 - Intelligente Technik macht das Leben leichter

    Intelligente Hörgeräte machen das Leben leichter, wenn sie vom Hörakustiker individuell angepasst werden. Das ist ein Fazit des 63. Internationalen Hörakustiker-Kongress, zu dem sich in Hannover mehr als 8.000 Teilnehmer aus 83 Ländern trafen. Mit Manuel Cortez, Tanja Bülter und Titus Dittmann stellten sich auch prominente Hörsystem-Träger den Fragen der Besucher.

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  • 16.10.2018 - Gutes Hören ist Grundvoraussetzung für den Lernerfolg

    Ihr Pro Akustiker rät zu regelmäßigen Hörtests auch für Schulkinder und Jugendliche.

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  • 21.09.2018 - Wenn das Hörgerät mit dem Smartphone spricht

    Smartphone und Hörgerät sind zusammen ein besonders starkes Team. Vorausgesetzt, die direkte Verbindung läuft stabil und ist einfach herzustellen. Dafür braucht es Standard-Schnittstellen, die es jetzt auch für Smartphones mit Android-Betriebssystem gibt.

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  • 30.08.2018 - Internationaler Hörakustiker-Kongress: Digitalisierung im Mittelpunkt

    Es ist weltweit eine der größten Veranstaltungen ihrer Art: Zum 63. Internationale Hörakustiker-Kongress der Europäischen Union der Hörakustiker e.V. vom 17. bis 19. Oktober werden Branchenvertreter aus der ganzen Welt auf dem Messegelände in Hannover erwartet. Unter dem Leitthema „Digitalisierung“ zeigen Aussteller und Referenten, wie digitale Technologien sowohl Hörakustiker wie Kunden unterstützen können und was die Branche in Zukunft erwartet.

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  • 13.08.2018 - Hörverlust stresst das soziale Umfeld

    Ein Hörverlust stresst nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihr soziales Umfeld. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie an der Universität Nottingham in Großbritannien. Vorbeugen könnte eine frühe Versorgung und die Einbeziehung der Angehörigen in die Anpassung.

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