Hörgarten GmbH

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15.07.2020 - Warum Ohrenwackeln die Hörgeräteforschung voranbringt

Eine Fähigkeit, die für Tiere normal ist, haben Menschen auf den ersten Blick längst verloren: Sie können ihre Ohren nicht mehr bewegen, um interessante Geräusche besser wahrnehmen zu können. Doch ein kleiner Impuls ist geblieben. Das haben Forscher der „Systems Neuroscience & Neurotechnology Unit“ herausgefunden, die sich aus Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes und der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes zusammensetzt.

Impulse, die die Hörmuschel verändern

Die Wissenschaftler konnten elektrische Aktivitäten bei den Muskeln messen, die die Form der Ohrmuschel verändern oder bewegen – auch wenn diese Bewegungen längst nicht mehr sichtbar sind. Für die Hörgeräte-Industrie ist dies ein wertvolles Ergebnis. Sie könnte Hörgeräte entwickeln, die dem elektrischen Impuls folgend die Hörintention des Trägers erkennen und sich dementsprechend ausrichten.

Messung von elektrischen Strömen

Die Befähigung zum Ohrenwackeln erlangte der Mensch vor 25 Millionen Jahren. Damals war es wichtig, Geräusche einordnen und Feinde gut hören zu können. Im Laufe der Evolution schien diese Fähigkeit verloren gegangen zu sein. Es blieb der kleine elektrische Impuls, der messbar war. Dazu hatten die Forscher den Probanden Elektroden an die Muskeln am Ohr geklebt und die elektrischen Ströme gemessen.

Hörgeräte mit KI

Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist inzwischen aus der Hörgeräteentwicklung nicht mehr wegzudenken. Um die Eigenschaften von Hörgeräten zu verbessern, werden in der Hörgeräteforschung beispielsweise auch Augenbewegungen ausgemessen. Getreu dem Motto „Erst sieht man, dann dreht man den Kopf.“ sollen diese Informationen in den Chips der Hörgeräte der Zukunft ausgewertet und für den Nutzer aufgearbeitet werden. Ziel wäre es, dass das Hörgerät schon anhand der Augenbewegung und der elektrisch messbaren Impulse weiß, was der Hörgeräteträger hören möchte und sich automatisch darauf einstellt.

Für Tiere lebenswichtig

Dass Tiere nach wie vor die Ohren spitzen und in die Richtung drehen können, aus der verdächtige Laute kommen, ist für sie durchaus lebensnotwendig. Besonders dämmerungs- oder nachtaktive Tiere, die sich nicht allein auf ihren Sehsinn verlassen können, sind auf ein gutes Gehör angewiesen. Wölfe haben beispielsweise ein exzellentes Gehör. Mit ihren kleinen, dreieckigen Stehohren können sie bei guten Windverhältnissen bis zu 10 Kilometer weit hören. Auch Kaninchen oder Hasen stellen ihre Ohren auf, um Feinde besser hören zu können.

Ohren auf unterschiedlicher Höhe

Auch die größte Eule Deutschlands, der Uhu, kann fantastisch hören, was um sie herum vorgeht. Der Greifvogel beginnt in der Dämmerung mit seiner Jagd. Dabei helfen ihm auch seine kaum sichtbaren Ohren, bei dem eines etwas tiefer als das andere angesetzt ist. Schallwellen erreichen die beiden Öffnungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Aus diesen Informationen kann der Uhu ableiten, wie weit entfernt seine Beute ist.

Pro Akustik

Die neuesten Technologien können Menschen wieder zum guten Hören verhelfen. Ihr Pro Akustiker berät Sie gern und hält Sie über die neuestes Technologie-Entwicklungen auf dem Laufenden.

  • 20.10.2020 - Mein Kind braucht Hörgeräte – wie gehe ich vor?

    Ihr Kind benötigt ein Hörgerät. So bekommen Sie Unterstützung!

    Eines von tausend Kindern ist schwerhörig. Für die altersgerechte Entwicklung und das Erlernen von Sprache ist in diesem Fall die Versorgung Ihres Kindes bereits in den ersten Lebensmonaten von zentraler Bedeutung. Und auch, wenn erst in den folgenden Jahren ein Hörverlust auffallen sollte, leisten Hörgeräte einen wichtigen Beitrag. Wir lassen Sie als Eltern in dieser Situation nicht allein. Pädakustiker, also erfahrene Hörakustikermeister oder Hörakustikgesellen mit Zusatzausbildung, können Ihrem Kind eine normale körperliche und geistige Entwicklung ermöglichen.

     

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  • 13.10.2020 - Hallo Herbst! Warum gutes Hören jetzt umso wichtiger wird

    Das Laub raschelt, windgepeitschte Wellen gurgeln ans Ufer, der Stoff von geschlossenen Sonnenschirmen flattert unruhig hin und her – der Herbst lässt von sich hören. Was? Sie hören diese Geräusche nicht? Dann wird es unbedingt Zeit für einen Hörtest. Denn in der dunklen Jahreszeit ist gutes Hören umso wichtiger.

    Wenn es früher dunkel wird und die Augen als Sinnesorgan ohne zusätzliche Lichtquelle ihre Funktion immer mehr einbüßen, übernimmt das Gehör. Es warnt vor Gefahren, die das Auge nicht mehr wahrnehmen kann. Besonders im Straßenverkehr macht sich das bemerkbar.

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  • 05.10.2020 - 10 Dinge, die zu einem Hörverlust führen können

    Nicht nur Lärm in einem Club, Restaurant oder über Kopfhörer können das Gehör schädigen. Es gibt durchaus andere Gründe, die dazu beitragen, dass Menschen Geräusche nicht mehr gut wahrnehmen können. Dazu gehören unter anderem Faktoren, die vielleicht überraschen mögen – wie beispielsweise Sport oder Schlaf.

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  • 15.09.2020 - Für Sicherheit und Geborgenheit – mehr Kommunikation mit dem neuen High-End-Hörsystem der Pro Akustik

    Das neue ipro 11.6 AI ist etwas ganz Besonderes. Eigens entworfen und hergestellt nach den Wünschen der Hörakustik-Profis der Pro Akustik, verspricht es nicht nur eine technisch exzellente Ausstattung, sondern auch höchsten Tragekomfort für ein besseres Lebensgefühl. Praktischer Kundennutzen in Verbindung mit hocheffizienter Technik – das macht das ipro 11.6 AI aus. Es kann mehr als Hören.

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  • 08.09.2020 - Warum Hörakustik-Azubis im Vorteil sind

    Sie würde es wieder tun. Auch wenn Rike Voortmann zunächst gar nicht so genau wusste, was sie als Hörakustik-Azubi erwarten würde. Doch heute ist sich die 19-Jährige sicher: Es war die beste Entscheidung, die sie treffen konnte.

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